Familie Christ

Helmut Christ

Es gab vor über 40 Jahren mehrere Gründe, welche mich antrieben, die bisherige Anbauweise entschieden anzuzweifeln und zu hinterfragen. Die zwei prägnantesten waren: 1. Extreme Erosionen in den Weinbergen. Die Natur war nicht mehr in der Lage einfachen Umwelteinflüssen standzuhalten. 2. Vergiftung mit Folgen. Durch das Verwenden herkömmlicher Insektizide habe ich meinem Körper extrem zugesetzt. Wie diese Beispiele verdeutlichen, war die Natur, wie auch der Mensch gefährdet und geschädigt worden. Auf der Suche nach Alternativen, bin ich auf den bio- dynamischen Landbau gestoßen. Die Nachhaltigkeit der Bodenbewirtschaftung mit natürlicher Fruchtbarkeit, die Gesundheit der Kulturen, die Vitalität der Tiere, der Geschmack der Erzeugnisse selbst und die Überzeugung der Bauern dieser Höfe haben mich sehr beeindruckt, geprägt und von der Richtigkeit dieser Anbauweise überzeugt. Dass ich diese Grundhaltung nicht nur im Weinberg, sondern auch im Keller umsetze, ist für mich selbstverstänlich und trägt meiner Meinung nach zum qualtativ hochwertigen Weinausbau bei.

Michael Christ

Als Sohn eines deutschen Pionier- Biowinzers bin ich natürlich mit und in der Natur groß geworden. Schon früh begann ich unsere Natur in gleichem Maße wie mein Vater zu schätzen und mich für ihre Genialität zu begeistern. Heute bin ich nicht nur stolz sein Lebenswerk in Zukunft weiterzuführen, sondern ich bin auch froh auf seine jahrzehntelangen Erfahrung aufbauen zu können. In meiner Ausbildung als Weinbautechniker in Veitshöchheim meiner praktischen Ausbildung in Randersacker und dem Praktikum in Österreich habe ich viele Ideen gesammelt, welche ich vor allem im Weinausbau ausprobieren möchte. Wobei mich natürlich immer das Ziel einen unverfälschten Weingenuss auf hohem qualitativen Niveau herzustellen leidenschaftlich antreibt.

Angelika CHrist

In jungen Jahren haben mich die damaligen Umweltprobleme, wie das Sterben der Bäume, der Fische, der Gewässer, die Giftkatastrophe von Seveso und vieles mehr, sehr beunruhigt. Durch meine Facharbeit über die biologischen Landbaumethoden in Deutschland bin ich dann mit der Anthroposophie in Berührung gekommen und sah in deren Sichtweise Lösungsansätze für viele gesellschaftliche Probleme von der Landwirtschaft, Umweltverschmutzung, Ernährung, Pädagogik bis hin zur Medizin. In diesen Kreisen habe ich meinen Mann kennengelernt. Von neuer Hoffnung und Vertrauen in die Natur erfüllt, habe ich es gewagt, neun Kindern das Leben zu schenken. Mein Bestreben ist es , aus Liebe zur Schöpfung zu leben und unseren Hof zu bewirtschaften, so dass auch künftige Generationen ein lebenswertes Umfeld haben.